Neubau in Bergisch Gladbach – Frankenforst: Rohbauarbeiten für Erdgeschoss

Neubau in Frankenforst

Neubau in Bergisch Gladbach – Frankenforst: Rohbauarbeiten für Erdgeschoss

Nach Fertigstellung des Kellergeschosses und der Decke über dem Kellergeschoss hat das Rohbauunternehmen die Außenmauern des Zweifamilienhauses in Porenbeton erstellt. Im Anschluss wurde sofort mit der Abstützung für die Decke über dem Erdgeschoss begonnen.

Die Decke über dem Erdgeschoss für den Neubau in Bergisch Gladbach – Frankenforst wird als sogenannte Filigrandecke oder auch Gitterträgerdecke ausgeführt. Hierbei handelt es sich um eine vier bis sieben Zentimeter starke Stahlbeton-Fertigdecke – also eine im Werk vorgefertigte Elementdecke aus Stahlbeton, bei der weitgehend auf eine Schalung verzichtet werden kann. Deckenaussparungen für Treppen oder z.B. für Deckendosen für spätere Deckeneinbauspots können vor Bestellung der Filigrandeckenelemente individuell geplant und bei der Fertigung berücksichtigt werden. Dies spart spätere aufwändige Kernbohrungen durch die gesamte Decke. Die Filigrandecke hat eine untere Bewehrung aus Baustahlmatten und Gitterträgern, die die Tragfähigkeit erhöht. Ein zusätzlicher Gitterträger liegt im oberen Bereich der Decke und ragt heraus (s. Fotos unten). Dieser ermöglicht eine einfachere Verbindung mit der später noch eingebrachten Ortbetonergänzung (Beton, der auf der Baustelle eingebaut wird).

Auf den Filigrandecken wurden die Rohre und Leitungen gemäß Verlegeplan verlegt. Die roten Rohre sind für die Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung des Neubaus in Bergisch Gladbach – Frankenforst, der im KfW 40 Plus Energieeffizienzstandard ausgeführt wird.

Schließlich wird noch eine zusätzliche Bewehrung eingebaut und die Konstruktion mit Beton überzogen. Nach Abbinden des Betons werden die Fugen an den glatten Unterseiten zwischen den einzelnen Filigranplatten verspachtelt, sodass eine tapezierfähige Decke entsteht, die nicht verputzt werden muss.

 

PICTURA CREATIVHAUS in Frankenforst: Untergeschoss

PICTURA CREATIVHAUS in Frankenforst

PICTURA CREATIVHAUS in Frankenforst: Untergeschoss

Die Arbeiten des Rohbauunternehmens zur Fertigstellung des Untergeschosses für das PICTURA CREATIVHAUS in Frankenforst gehen wie geplant weiter. Nach Fertigstellung der Decke über dem Untergeschoss wurde die Dämmung gemäß Wärmeschutzberechnung an den Außenwänden angebracht. Eine zusätzliche Abdichtung vor Anbringen der Dämmung ist nicht erforderlich, da es sich hier wie bei allen PICTURA CREATIVHÄUSERN um einen wasserdichten Keller nach System Quinting, also eine sogenannte Weiße Wanne handelt.

Nachdem die 18 cm starke Perimeterdämmung vollflächig aufgebracht wurde, wurden die Außenwände zusätzlich mittels einer Schutz- und Dränbahn geschützt. Die zweischichtige Dränagebahn besteht aus einer Noppenbahn mit aufgeschweißtem Geotextil und integriertem Selbstkleberand. Sie dient vor der Perimeterdämmung sowohl als zweite wasserundurchlässige Hülle als auch dem Schutz vor Stau-, Schichten- und Sickerwasser. Die zum Erdreich gerichteten Noppen wirken als vollflächige Dränschicht und schützen die dahinter liegende Perimeterdämmung zudem vor Erd- und Wurzelbewegungen. Das aufgeschweißte Geotextil verhindert ein Zuschlämmen der Noppenstruktur;  die glatte Rückseite gewährleistet  eine gleichmäßige und vollflächige Lastenverteilung. Die Bahnen verfügen über einen selbstklebenden Überlappungsrand und können so sicher und einfach miteinander verbunden werden.

Nach kompletter Umhüllung des Untergeschosses mit der Noppenbahn wurde die Baugrube fachgerecht verfüllt und verdichtet. Auch hierfür gibt es Vorgaben aus dem Baugrundgutachten. Bei höherer Wasserbeanspruchung des hinterfüllten Raums ist mit größerem Wasserdruck auf das Bauwerk zu rechnen und somit ein sickerfähigeres Anfüllmaterial zu wählen. Bei der Wiederverwendung des Aushubs ist beispielsweise ein Lehmboden nicht geeignet. Andere Böden können gegebenenfalls mit Sand oder Kies vermischt werden, um die Sickerfähigkeit zu erhöhen. Das Verdichten ist hier so wichtig, weil Wasserdruck auf die Wände und damit einhergehende Setzungen am Gebäude so verhindert werden können.

Das PICTURA CREATIVHAUS in Frankenforst wird nur zum Teil unterkellert. Die beiden Wohneinheiten des Zweifamilienhauses erhalten jeweils einen Teil des Kellers für die Haustechnikanlagen und Abstellbereiche. Nach Abschluss der Verfüllarbeiten des Kellers wurde daher umgehend das Schotterpolster für die Erdgeschoss-Bodenplatte erstellt, denn das Erdgeschoss und die Garage erhalten im nicht unterkellerten Bereich eine eigene Bodenplatte. 

 

 

 

Keller mit Weißer Wanne: Fertigstellung Außenwände

Keller mit Weißer Wanne

Keller mit Weißer Wanne: Schalung der Kellergeschossdecke

Die Außenwände für den Keller mit Weißer Wanne des Zweifamilienhauses in Frankenforst sind nun fertiggestellt. Nach ausreichender Abbindezeit wurden die Schalplatten demontiert. Das Rohbauunternehmen hat mit dem Einbau der Schalung für die Kellerdecke begonnen. Zunächst wurden die Schaltafeln ausgelegt.

PICTURA CREATIVHAUS in Bensberg – Weiße Wanne

PICTURA CREATIVHAUS in Bensberg - Weiße Wanne

PICTURA CREATIVHAUS in Bensberg – Weiße Wanne

Nach Fertigstellung der Bodenplatte des Untergeschosses werden die Schalungen für die Ortbeton-Außenwände des Untergeschosses errichtet und die vorab vom Statiker berechneten und festgelegten Bewehrungen eingebaut. Die Schalungswände werden innenseitig gestützt und schließlich mit Beton verfüllt.

PICTURA CREATIVHAUS in Bensberg – Weiße Wanne

Die vorab durchgeführten geologischen Untersuchungen des Baugrunds mittels Rammkernsondierungen haben ergeben, dass mit Schichtenwasser in den sandigen und kiesigen Bereichen zu rechnen ist. Nach Starkregenereignissen muss von einer vollständigen Porenwassersättigung des Bodens bis zur Geländeoberkante ausgegangen werden. Die Gründungsempfehlung beinhaltet daher eine Abdichtung der erdberührenden Bauwerke nach Beanspruchungsklasse 1 (ständig drückendes Wasser). Die erdberührenden Außenwände sowie die Bodenplatte werden als wasserundurchlässige Betonbauwerke ausgeführt. Dies wird gemeinhin auch als Weiße Wanne bezeichnet. Hier übernehmen die sogenannten WU-Bauteile (wasserundurchlässig) die tragende und die abdichtende Funktion als monolithisches (einschaliges) Bauwerk in einem. Um die erforderliche Dichtigkeit zu erreichen, werden die Sohle des Untergeschosses und die Außenwände zu einer Abdichtungskonstruktion zusammengefasst. Die Ausbildung der Fugen, Einbauteile und Durchdringungen unter Berücksichtigung der Last- und Zwangsspannungen aus dem Bauwerk wird wie in allen PICTUTRA Creativhäusern nach dem System Quinting geplant und ausgeführt. Hierfür wird bereits in der Planungsphase eine Fachplanung der Firma Quinting Zementol vorgenommen und vom Architektenteam in die Ausführungsplanung des Bauwerks übernommen. Zusätzlich wird eine Baustellenkontrolle durchgeführt. Das System bietet Bauherren, Planern und dem ausführenden Unternehmen die erforderliche Sicherheit; zudem wird direkt vom Anbieter des Abdichtungssystems eine 10 jährige Gewährleistung auf die Weiße Wanne gewährt.

 

Massivbau in Bensberg: Erdungsanlage

Massivbau in Bensberg: Erdungsanlage

Massivbau in Bensberg: Erdungsanlage

Das Zweifamilienhaus im Bauhausstil wird nur teilweise unterkellert. Hier werden die Haustechnik- sowie Abstellräume untergebracht. Die Keller-Bodenplatte für den Massivbau in Bensberg von PICTURA wurde nun gegossen. Vorab wurde auf das gemäß Bodengutachten vorbereitete Schotterpolster das Schnurgerüst gestellt und die Schalung für die Bodenplatte eingebracht. Die Bewehrung wurde wie vom Statiker vorgegeben eingebaut und von der Bauleitung abgenommen.

Um das Haus vor Blitzeinschlägen oder Überspannung zu schützen wurde eine Erdungsanlage installiert. Dies ist in Deutschland Pflicht und wird in den Richtlinien des ehemaligen Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW, seit 2007  Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) geregelt. Der Erder steht in der Regel über den gut leitenden Beton mit der Erde in Verbindung und sorgt für das Ableiten elektrischer Ströme in den Boden. Weiterhin sorgt er für den störungsfreien Betrieb von Elektrogeräten und der Energieversorgung und regelt die elektromagnetische Verträglichkeit und auch die Antennenerdung. Im Falle von Fehlern unterbricht die Anlage die Stromversorgung. Sie dient somit nicht nur dem Blitzschutz, sondern schützt auch Personen vor Stromschlägen, welche auch ohne Gewitter vorkommen können; etwa beim Anfassen von elektrisch betriebenen Geräten mit leitfähigem Metallgehäuse. Zusätzlich schützt die Anlage auch die im Haus betriebenen Elektrogeräte vor Überspannungen: die im Gebäude betriebenen Elektrogeräte geben elektromagnetische Wellen ab. Hierdurch können sich die Geräte untereinander negativ beeinflussen. Problematisch ist dies z.B. für Herzschrittmacher, die im Falle von elektromagnetischer Umgebungsstrahlung im schlimmsten Fall ausfallen könnten.

Der Fundamenterder wird auf der untersten Bewehrungslage des Gründungsfundaments verlegt und in regelmäßigen Abständen elektrisch leitend verbunden. Im Kellerfundament des Hauses – wurde ein Fundamenterder aus ca. 60 m feuerverzinktem Bandstahl eingebaut. Da es sich bei dem hier erstellten Keller für den Massivbau in Bensberg um einen WU (wasserundurchlässigen) Keller als weiße Wanne handelt und eine wasserundurchlässige Dämmschicht verlegt wurde, wurde zum Potentialausgleich vorab zusätzlich eine ca. 70 m lange Ringerdung im Erdreich unterhalb der Bodenplatte verlegt.  Diese unterliegt einer hohen Korrosionsbelastung und wird daher aus nichtrostendem Stahl (V4A oder auch CrNiMo-Stahl genannt) gefertigt. Auf den Abbildungen sind die grünen Dichtmanschetten für die Anschlussfahnen der Anlage zu sehen. Die Anschlussfahne des Fundamenterders wird über eine druckwasserdichte Wanddurchführung aus dem Haus herausgeführt. Der Erdungspunkt wird in die Betonwand eingegossen und sorgt für die Verbindung des Fundamenterders zur elektrischen Anlage.

Nach der Installation der Erdungsanlage wird vom Elektroinstallateur eine Durchgangsmessung / Erdungsmessung zwischen den Anschlussteilen durchgeführt. Mittels Messprotokoll und Fotos wird die korrekte Installation dokumentiert, bevor der Beton eingebracht werden kann. Die komplette Dokumentation der Erdungsmessung enthält die Ausführungspläne, Fotos und Detailaufnahmen sowie die Messergebnisse.

 

 

 

 

Neubau in Frankenforst – Erdarbeiten

Neubau in Frankenforst

Neubau in Frankenforst: Nachdem das alte Bestandshaus abgetragen und fachgerecht entsorgt wurde, können nun die Erdarbeiten für die Erstellung des Schotterpolsters der Bodenplatte des Zweifamilienhauses im Bauhausstil in Angriff genommen. Das Tiefbauunternehmen hat die Baustelle bereits für die Arbeiten eingerichtet und beginnt nun mit der Arbeit.

Neubau in Bergisch Gladbach Frankenforst: Abbrucharbeiten

Neubau in Bergisch Gladbach Frankenforst: Abbrucharbeiten

Neubau in Bergisch Gladbach Frankenforst: Es geht voran. Nach Erteilung der Baugenehmigung für das schicke Zweifamilienhaus im Bauhausstil und kompletter Räumung des Altbaus wurde der Abbruch- und Tiefbauunternehmer mit den Arbeiten zum Rückbau des Bestandshauses auf dem weitläufigen Grundstück beauftragt. Eine Abbruchgenehmigung hierfür ist nicht erforderlich. Der Bauherr muss hierfür lediglich den Beginn der Abbrucharbeiten beim Bauaufsichtsamt anzeigen und die Hausanschlüsse abtrennen. Die unterschiedlichen Baumaterialien werden bereits vor Ort separiert. Gefährliche Materialien wie Treibstoffe, Öle etc. wurden bereits vor den Abbruchmaßnahmen fachgerecht entsorgt. Die Baurestmassen werden nun bei den Abbrucharbeiten sorgfältig nach Stoffgruppen (z.B. Bodenaushubmaterial, Mineralische Abfälle, Holz, Metall, Kunststoff) getrennt und einer ordnungsgemäßen Behandlung zugeführt, sodass sie wiederverwendet, verwertet oder beseitigt können.

Nach Fertigstellung der Abbrucharbeiten wird die Baugrube ausgehoben und das Schotterpolster für die Keller-Bodenplatte erstellt. Der Vermesser ist schon beauftragt und wird Anfang kommender Woche die Grobabsteckung vornehmen. Dann kommt das Rohbauunternehmen ins Spiel, das die Keller-Bodenplatte  für den Neubau in Bergisch Gladbach Frankenforst errichtet.

 

 

Neubau in Frankenforst: Baugenehmigung

Zweifamilienhaus im Bauhausstil in Frankenforst

Die Baugenehmigung für den Neubau in Frankenforst wurde erteilt. Das Team der PICTURA CREATIVHAUS GmbH freut sich mit der Bauherrenschaft und bereitet nun alles für den bevorstehenden Baubeginn vor.

Neubau in Frankenforst

Vorab sind jedoch noch einige Aufgaben abzuarbeiten. Ein Baugrundgutachten wurde bereits beauftragt und die Rammkernsondierungen dafür auch bereits ausgeführt. Das Ergebnis der Untersuchungen wird kurzfristig erwartet und gibt Aufschluss über die Gründungstiefe des Neubaus und die Bodenqualität. Die Gründungsempfehlung des Geologen wird in die Planung übernommen und ist für das Angebot und die spätere Ausführung des Tiefbauunternehmers relevant.

Parallel arbeitet das Architektenteam an der Erstellung der für die ausführenden Firmen relevanten Ausführungspläne für den Neubau in Frankenforst. Hier werden die Ergebnisse aller Fachplanungen (Statik, Wärmeschutzberechnung, Heizlastberechnung, Lüftungsplanung etc. ) zusammengeführt und entsprechend der Vorgaben des Bauaufsichtsamts aus der Baugenehmigung eingeplant.

In diesem Fall ist vorab noch der Altbestand auf dem Grundstück abtragen und fachgerecht zu entsorgen. Hierfür müssen die Leitungen abgetrennt und eine Abbruchanzeige bei der Bauaufsicht eingereicht werden.

Sobald alle für den Baubeginn erforderlichen Vorarbeiten erledigt und alle Voraussetzungen geschaffen sind, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.