Das Bestandsgründstück

Etwas verwildert ist das Grundstück noch. Selbst für die Untersuchungen für das Baugrundgutachten mussten vorab einige Rodungsarbeiten durchgeführt werden. Bevor die eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden können, muss das Grundstück vom alten nicht erhaltensfähigen Bewuchs und dem Bestandshaus freigemacht werden.

Fertigstellung des Berliner Verbaus

Nach Einbau der vertikalen Holzbohlen und Verfüllung des dahinterliegenden Erdreichs ist der Berliner Verbau fachgerecht ausgeführt.

Kurzfristig wird die Grobabsteckung und Ermittlung der Geländehöhen durch den Vermesser erfolgen, sodass alle Voraussetzungen für die Tiefbauarbeiten zur Ausschachtung der Baugrube im Bereich der künftigen Bodenplatte für das Erdgeschoss begonnen werden können. Der Tiefbauunternehmer steht schon bereit und wird anhand der Angaben des Vermessers die Erdarbeiten beginnen, sobald ihm das Absteckungsprotokoll mit allen erforderlichen Angaben vorliegt.

Sobald die Baugrube und das Gründungspolster anhand der Angaben des vorab angefertigten Baugrundgutachtens fertiggestellt sind, muss der Vermesser erneut vor Ort abstecken: Die Feinabsteckung und das Schnurgerüst für die korrekte, plankonforme Erstellung der Bodenplatte für das Erdgeschoss. Damit nichts schiefgeht, wurden die Vermessertermine vorab koordiniert. Das Wetter scheint mitzuspielen – somit steht der Umsetzung des Zeitplans nichts im Wege.

 

Start der Erdarbeiten und des Berliner Verbaus

Bevor die eigentlichen Aushubarbeiten für die Bodenplatte des Hauses begonnen werden können, müssen einige Erdarbeiten im Grenzbereich ausgeführt werden. Unter anderem wird zur Sicherung der Wände der Baugrube sowie zum Verhindern des Nachrutschens von Erdreich im abschüssigen Grenzbereich von einer Fachfirma ein Berliner Verbau erstellt. Hierzu werden Bohlenträger als IPB-Profile in den Boden eingebracht und im Bereich der Einbindetiefe einbetoniert. Anschließend werden parallel zur Ausschachtung Holzbohlen zwischen den Trägern eingebaut. So entsteht eine  Trägerbohlenwand, welche im rückwärtigen Bereich zum Nachbargrundstück in verfüllt und nicht wieder rückgebaut wird.

Hausabnahme und Übergabe an die Bauherrn

Endlich ist es soweit. Alle vereinbarten Leistungen wurden fachgerecht erbracht, und heute konnte der TÜV Rheinland  seine letzte Begehung durchführen. Es ist ein sehr schönes, stylisches Haus im Bauhausstil entstanden, auf das das PICTURA CREATIVHAUS Team und auch die Bauherren stolz sind. Aber nicht nur das äußere Erscheinungsbild kann sich sehen lassen. Die Bauherren haben auch im Inneren schicke, geschmackvolle Stilelemente gewählt, zum Beispiel eine bodengleiche Dusche ganz in weiß mit schicken und praktischen Ablageflächen in den Seitenwänden.

Das Tiefbauunternehmen ist nun wieder gefragt, denn auf dem Grundstück muss noch viel Erde bewegt werden, bis die Außenanlagen mit Stellplätzen und Eingangsbereich sowie der Gartenbereich in Form gebracht sind.

Drin arbeitet das Malerunternehmen am letzten Schliff der Innenwände, und dann können die Bauherren endlich ihr Traumhaus beziehen.

Die Baugenehmigung ist da!

In der Planungsphase hat das PICTURA Architektenteam in enger Absprache mit den Bauherren eine detaillierte Planung für das neue Zweifamilienhaus entworfen und so lange an Architektur, Grundrissen, Fensteranordnungen, Treppenplanung, Badaufteilung und Außenansichten gefeilt, bis ein rundum stimmiges Projekt nach den Vorstellungen der künftigen Bewohner entstanden ist.

Die Bauherren sind zufrieden. Nach einiger Wartezeit wurde der Bauantrag für das Massivhaus genehmigt. Nun startet die Detailplanung, darunter Heizlastberechnung, Wärmeschutzberechnung, Statik und vieles mehr. Alle Planungseinzelheiten werden in der Ausführungsplanung zusammengeführt und nach Fertigstellung an alle an der Planung und Ausführung beteiligten Fachpartner weitergeleitet wird. Parallel erledigen die Bauherren ihre ‚Hausaufgaben‘ und bemustern ihre Innenausstattung, vor allem Treppenbeläge, Küche, Badausstattung und Kamin. Im Rahmen der Elektroplanung erfolgt auch eine Lichtplanung, und last but not least müssen Boden- und Wandgestaltung bemustert und festgelegt werden.

Der TÜV Rheinland erhält nach Fertigstellung der Ausführungsplanung ebenfalls alle Unterlagen zur Planprüfung vor Baubeginn. Erst dann und nach Baubeginnanzeige beim Bauamt kann es losgehen mit den Tiefbauarbeiten zur Erstellung der Baugrube für die Keller-Bodenplatte.

Der Keller wird auch hier mit dem Abdichtungssystem Quinting als Weiße Wanne ausgeführt, sodass er vor unerwünschtem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist.

Nun ist bei allen Beteiligten die Vorfreude auf den Baubeginn groß.

Schöner glatter Sichtestrich als Designelement

Hinsichtlich der Bodenbeläge haben sich die Bauherren für einen einheitlichen dunklen Designestrich entschieden, der in allen Räumen außer den Feuchträumen ausgeführt wurde. Hierbei wird ein feiner Estrich eingebaut und in mehreren Arbeitsschritten sorgfältig geschliffen, farbig eingefärbt und versiegelt, sodass eine glatte, strapazierfähige und langlebige Oberfläche entsteht. Es ergibt sich ein stimmiges Bild mit den dunklen Fensterprofilen, und auch die Badezimmer wurden auf den Schwarz/Weiß-Stil abgestimmt. Die Treppe wurde hier als moderne Stahlwangentreppe mit Stabgeländer in schwarz gewählt und fügt sich gut in das Gesamtbild ein.

 

Fliesen und Badkeramik in den Bädern

Hochglanzfliesen und Kleinmusterfliesen in den Badezimmern. Die Fliesenarbeiten in den Bädern konnten abgeschlossen werden, und die Bauherren sind sehr zufrieden. Die Bäder können sich sehen lassen. Auch die Badobjekte wurden stylisch und passend gewählt.

  

Trockenbauarbeiten und Außenputz

Auf der Baustelle geht es zügig weiter. Die Trockenbaufirma arbeitet an den Verkleidungen im Hausinneren, vor allem in den Bädern. Gleichzeitig wurde außen der Oberputz aufgetragen, sodass das Haus nun in frischem Weiß erstrahlt. Um die Baufeuchte möglichst zügig zu reduzieren, wurden Bautrockner aufgestellt. So kann der Innenausbau schneller in Angriff genommen werden. Die Trockengeräte arbeiten ordentlich, müssen nur von Zeit zu Zeit geleert werden.

Die Heizungsanlage wurde aufgestellt

Die Heizungsanlage wurde im Hausanschlussraum des Einfamilienhauses aufgestellt. Die Bauherren haben sich für eine klassische Gas-Brennwert-Heizungsanlage des Herstellers Vaillant entschieden. Ergänzt wird die Anlage durch einen großzügigen Warmwasserspeicher, ebenfalls von Vaillant.

 

 

 

 

Fußbodenheizung und Estrich sind fertiggestellt

Der Installateur war fleißig. Die Fußbodenheizung wurde nach Verlegeplan fachgerecht installiert, und anschließend konnte auch schon der Estrich aufgebracht werden. Die moderne Gas-Brennwerttherme, für die sich die Bauherren entschieden haben, ist bereits eingebaut worden und kann kurzfristig für das Aufheizprogramm in Betrieb genommen werden. Ergänzt wir die Heizungsanlage durch eine Solaranlage für die Warmwasserbereiter. Der große Warmwasserspeicher ist auch schon aufgestellt worden.